Maske von La Roche-Cotard, Steinartefakt in Langeais, Frankreich.
Die Maske der Roche-Cotard ist ein steinernes Artefakt aus Feuerstein, das aus einem dreieckigen Stück besteht. Ein Knochenfragment wurde durch eine natürliche Öffnung in den Stein eingefügt und erzeugt dadurch eine gesichtsähnliche Struktur.
Das Artefakt stammt aus der Mousterien-Periode vor etwa 75.600 Jahren und gehört zu den frühesten bekannten Beispielen neandertaler Kreativität. Es zeigt, dass diese frühen Menschen bereits in der Lage waren, absichtsvoll dreidimensionale Objekte zu schaffen.
Diese Maske zeigt, wie Neandertaler Gegenstände für möglicherweise symbolische Zwecke bearbeiteten und damit ihre kognitiven Fähigkeiten demonstrierten. Die Art der Verarbeitung lässt darauf schließen, dass die Schöpfer sich bewusst mit abstrakten Ideen auseinandersetzten.
Das Artefakt wird in einem Museum ausgestellt, wo Besucher es aus sicherer Entfernung betrachten können. Für detaillierte Beobachtungen empfiehlt sich ein Besuch mit ausreichend Zeit, um die feinen Details der Steinbearbeitung und die Knochenverbindung zu erkennen.
Das Artefakt könnte intentional als Maske oder gesichtsähnliches Objekt gestaltet worden sein, was seine Bedeutung für den Neandertaler erheblich würde. Die genaue Funktion bleibt bis heute rätselhaft und stellt Archäologen vor grundlegende Fragen über prähistorische Symbolik.
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