Porte des Jacobins, Historisches Tor in Bourg-en-Bresse, Frankreich
Die Porte des Jacobins ist ein steinernes Tor aus dem 15. Jahrhundert an der Rue de la République in Bourg-en-Bresse, aus hellen Hausteinen gefügt. Der hohe Spitzbogen wird von schlanken Säulen mit skulptierten Kapitellen und gestuften Profilen gerahmt; eine Reihe kleiner runder Kapitelle schließt das Gesims ab. Zwei skulptierte Konsolen springen über den seitlichen Säulen vor, und rechts unten ist eine kleine Tafel mit verblasstem Text angebracht.
Das Kloster der Jakobiner wurde 1414 von den Herzögen von Savoyen gegründet, und das Tor wurde im 15. Jahrhundert als Haupteingang zu ihrer Kirche errichtet. Die Revolutionszeit war für das Kloster verheerend, doch das Tor selbst blieb erhalten und wurde 1927 als historisches Monument eingetragen.
Der Name des Tors geht auf die Dominikaner zurück, die in Frankreich Jakobiner genannt wurden. Das Kloster wurde während der Französischen Revolution aufgehoben, nur das Tor blieb erhalten. Die Konsolen beiderseits des Bogens trugen ursprünglich Heiligenfiguren, die nicht mehr vorhanden sind.
Das Tor liegt an der Rue de la République, einer der Hauptstraßen der Innenstadt, und ist von der Stadtmitte aus zu Fuß gut zu erreichen. Da es sich um ein Außendenkmal handelt, ist es jederzeit bei Tageslicht sichtbar und kann ohne Vorbereitung in einen Stadtrundgang eingebunden werden.
Anfang des 19. Jahrhunderts zog die Kongregation des Heiligen Josef in das ehemalige Klostergebäude ein und nahm dabei Anpassungen vor, während das Tor selbst unverändert blieb. So trägt das Tor heute noch den Namen eines Ordens, der das Gelände längst verlassen hat.
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