Bourg-en-Bresse, Präfektur in Ostfrankreich
Bourg-en-Bresse ist eine Präfekturstadt im Departement Ain, die sich am westlichen Rand des Jura erhebt und den Fluss Reyssouze durchquert. Das Zentrum erstreckt sich um einen alten Kern mit engen Gassen, umgeben von Wohnvierteln und Gewerbegebieten.
Der Ort erhielt 1250 Stadtrechte und wurde im frühen 15. Jahrhundert zur Residenz der Herzöge von Savoyen für die Region Bresse. Die Stadt wechselte mehrfach den Besitzer, bis sie 1601 endgültig an Frankreich fiel.
Die Kirche von Brou zeigt in ihren Kreuzgängen und Kapellen das Leben am Hof im frühen 16. Jahrhundert, als Margarete von Österreich das Bauwerk stiftete. Besucher können heute die Chorsitze aus geschnitztem Holz betrachten, die Szenen aus dem Alltag der damaligen Zeit darstellen.
Die Bahnstation verbindet die Stadt mit Paris, Lyon, Genf und Straßburg durch Hochgeschwindigkeitszüge und liegt an den Autobahnen A39 und A40. Das Zentrum lässt sich zu Fuß erkunden, während die Kirche von Brou am Stadtrand einen kurzen Fußweg oder eine Busfahrt erfordert.
Die Hühner der Rasse Bresse tragen blaue Füße, weißes Gefieder und einen roten Kamm, was der französischen Flagge entspricht. Diese Geflügelrasse darf nur in einem begrenzten Gebiet rund um die Stadt nach strengen Vorschriften gezüchtet werden.
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