Kloster Brou, Gotisches Kloster in Bourg-en-Bresse, Frankreich.
Das Königliche Kloster Brou ist ein gotisches Gebäude in Bourg-en-Bresse mit einem charakteristischen Dach aus farbigen glasierten Kacheln in Diamantmuster und aufwendigen Steinmetzarbeiten auf der weißen Fassade. Das Gebäude beherbergt religiöse Kunstwerke, darunter Statuen aus dem 13. bis 17. Jahrhundert im Erdgeschoss und Gemälde aus dem 16. bis 20. Jahrhundert in den oberen Bereichen.
Das Kloster wurde zwischen 1506 und 1532 von Margarete von Österreich in Auftrag gegeben, die es als Begräbnisplatz für sich selbst, ihren Ehemann Philibert II. und dessen Mutter Margarete von Bourbon errichtete. Nach der Französischen Revolution wurde das Gebäude säkularisiert und seine Bedeutung als Grabstätte verloren, überlebte aber seine ursprüngliche Funktion.
Das Kloster war über Jahrhunderte ein Ort der Religiosität und zieht heute Besucher an, die sich für sakrale Kunst und die Handwerkskunst mittelalterlicher Künstler interessieren. Die Kunstwerke zeigen den Glauben und die Kunstfertigkeiten, die in den Räumen lebendig werden, wenn man durch die Kirche und die Galerien spaziert.
Das Kloster kann täglich besucht werden und ist leicht zugänglich von der Innenstadt aus erreichbar. Besucher sollten ausreichend Zeit einplanen, um die Kunstwerke und den Innenbereich gründlich zu erkunden.
Drei aufwendig gestaltete Gräber, die von dem Künstler Conrad Meit geschaffen wurden, befinden sich noch immer in der Kirche und sind seltene Überlebende der königlichen Grabzerstörung in Frankreich. Diese Denkmäler zeigen die handwerkliche Meisterschaft der Renaissance-Bildhauerei und berichten still von der Vergangenheit des Ortes.
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