Stadtmuseum Bourg-en-Bresse, Kunstmuseum in Bourg-en-Bresse, Frankreich
Das Musée municipal de Bourg-en-Bresse ist ein Kunstmuseum, das sich in einem Flügel eines Kreuzgangs des Königlichen Klosters von Brou befindet und Gemälde aus flandrischen, französischen und italienischen Schulen von der Renaissance bis zur Moderne beherbergt. Die Sammlung umfasst Arbeiten aus mehreren Jahrhunderten, die verschiedene künstlerische Traditionen und Stile zeigen.
Das Museum wurde 1854 gegründet und siedelte 1922 in einen Flügel des Königlichen Klosters von Brou um, nachdem es zuvor an anderen Orten untergebracht war. Dieser Umzug rettete das barocke Klostergebäude vor dem Verfall und gab ihm eine neue Bestimmung.
Das Museum zeigt Werke von Bernard Van Orley, dem Hofmaler von Kaiser Karl V., neben Gemälden von Pietro della Vecchia und Francesco Fontebasso. Diese Sammlung spiegelt die künstlerischen Verbindungen zwischen Flandern, Italien und Frankreich wider.
Das Museum befindet sich innerhalb des beeindruckenden Komplexes des Königlichen Klosters von Brou, das man besichtigen kann, während man die Kunstsammlung besucht. Es ist hilfreich, genug Zeit einzuplanen, um sowohl die Gemälde als auch die Architektur und Gärten des Klostergeländes zu erkunden.
Thomas Riboud, ein Anwalt und Politiker aus Ain, spendete Mitte des 19. Jahrhunderts über 120 Gemälde, die den Kern der Sammlung bildeten. Seine großzügige Schenkung bewahrte nicht nur die Sammlung, sondern ermöglichte es auch, das verlassene Kloster wieder zu nutzen.
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