Musée départemental breton, Regionalmuseum in Quimper, Frankreich.
Das Musée départemental breton befindet sich in einem früheren Bischofspalast neben der Kathedrale Saint-Corentin und zeigt regionale Objekte auf mehreren Etagen. Die Sammlung umfasst archäologische Funde, alte Keramik, Glasmalerei und Gemälde aus verschiedenen Epochen der Region.
Das Museum wurde 1846 von der Archäologischen Gesellschaft gegründet, um regionale Funde zu sammeln und zu bewahren. Das Gebäude selbst erhielt 1921 Denkmalschutz und wurde 2003 offiziell als französisches Museum anerkannt.
Das Museum zeigt die Lebensweise der Bretonen durch alte Möbel, Keramik und traditionelle Kleidung. Die Sammlungen erzählen von handwerklichen Techniken und religiösen Praktiken, die das tägliche Leben der Region über Jahrhunderte geprägt haben.
Das Gebäude ist mit Rollstühlen gut erreichbar und bietet außerdem freien Eintritt an bestimmten Zeiten im Jahr. Die verschiedenen Etagen sind mit Treppen und Aufzug verbunden, was die Besichtigung flexibel ermöglicht.
In der Sammlung befinden sich prähistorische Goldstücke wie ein Gürtel und eine Halskette, die mehr als 4000 Jahre alt sind. Diese seltenen Gegenstände geben einen faszinierenden Einblick in die metallurgischen Fähigkeiten früher bretonischer Kulturen.
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