Château de la Piscine, Französisches Schloss aus dem 18. Jahrhundert im Norden von Montpellier, Frankreich
Das Château de la Piscine ist ein Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert im Norden von Montpellier, das sich um ein zentrales Wasserbecken herum organisiert. Zu beiden Seiten führen Gehwege an monumentalen Vasen und Statuen vorbei, die die vier Jahreszeiten darstellen und die Gartenanlage rahmen.
Das Schloss wurde 1770 vom Architekten Jean Antoine Giral für Joseph Philibert de Belleval errichtet und ersetzte eine frühere Anlage von 1435. Diese Umgestaltung zeigt, wie der Standort über Jahrhunderte hinweg von Bedeutung blieb und sich an zeitgenössische Geschmacksvorstellungen anpasste.
Der Name des Schlosses verweist auf das Wasserbecken, das als zentrales Gestaltungselement der Anlage dient. Die formalen Gärten zeigen die Vorlieben des französischen Adels für Symmetrie und Ordnung.
Das Anwesen ist privat und normalerweise nicht zugänglich, kann aber während der Journees du Patrimoine und speziellen Gartenfestivalen besichtigt werden. Besucher sollten sich vorher informieren, wann solche Veranstaltungen stattfinden, um Gelegenheiten zum Erkunden zu nutzen.
Die Königinmutter Elizabeth besuchte das Anwesen 1965 bei einer privaten Reise nach Frankreich. Dieser königliche Besuch verbindet die Stätte mit der europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts.
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