Château de Chasselas, Mittelalterliches Schloss und Weingut in Chasselas, Frankreich
Château de Chasselas ist eine Burg aus dem 16. Jahrhundert mit angrenzenden Weinbergen im Grenzgebiet zwischen Burgund und Beaujolais. Die Anlage umfasst etwa 12 Hektar Anbauflächen mit verschiedenen Rebsorten auf historisch bebauertem Land.
Die Burg wurde 1523 erbaut und diente als Raststation auf der antiken Straße von Lutetia nach Lugdunum. Diese Handelsroute prägte die Entwicklung des Ortes über Jahrhunderte hinweg.
Das Weingut wird nach ökologischen Prinzipien bewirtschaftet, die man in den sorgfältig gepflegten Rebstöcken und dem naturnahen Umgang mit dem Land sieht. Diese Arbeitsweise prägt das Erscheinungsbild der gesamten Anlage und spiegelt sich in der täglichen Aktivität wider.
Besucher können an geführten Weintouren teilnehmen, die Weinbergsführungen, Kellerrundgänge und Verkostungen an dafür vorgesehenen Orten umfassen. Es ist ratsam, sich vorher über Öffnungszeiten zu erkundigen und angemessene Schuhe für die Weinbergbesuche mitzubringen.
Das Gelände verbindet den Status eines eingetragenen Kulturdenkmals mit dem Betrieb einer modernen Weinerzeugungsstätte und einer Zertifizierung für Umweltschutz. Diese gleichzeitige Funktion macht es zu einem seltenen Beispiel für die Verbindung von historischer Bewahrung und zeitgenössischer nachhaltiger Produktion.
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