Pont de l’île de Ré, Mautbrücke in La Pallice, Frankreich.
Die Île de Ré Brücke ist eine Betonkonstruktion mit Stahlverstrebungen über den Atlantischen Ozean bei La Pallice in Frankreich, die das Festland mit der Île de Ré verbindet. Sie erstreckt sich über eine Länge von 2.926 Metern und erhebt sich an ihrer höchsten Stelle etwa 42 Meter über das Wasser, um den Schiffsverkehr darunter zu ermöglichen.
Die Brücke wurde im Mai 1988 eröffnet und ersetzte eine Fährverbindung, die zuvor Fahrzeuge und Passagiere zur Insel transportiert hatte. Der Bau dauerte mehrere Jahre und brachte eine dauerhafte Landverbindung, die den Zugang zur Insel grundlegend veränderte.
Die Brücke führt den ursprünglichen Namen bis heute und verbindet das Festland mit einer Insel, die für ihre Salzmarschen und Austernzucht bekannt ist. Viele Einheimische und Urlauber überqueren sie mit dem Fahrrad, um die Aussicht auf den Ozean und die Küste zu genießen.
Die Überfahrt ist mautpflichtig, wobei die Gebühren je nach Jahreszeit variieren, im Sommer höher sind als im Rest des Jahres. Für Radfahrer und Fußgänger gibt es eigene Spuren neben den Fahrstreifen für Autos, sodass man sicher und mit guter Sicht auf das Meer hinüberkommt.
Neben dem Verkehr dient die Konstruktion auch als Träger für Versorgungsleitungen, über die Trinkwasser und Strom zur Insel geführt werden. Der Bau berücksichtigte die Windlast und mögliche seismische Bewegungen, die an dieser Küste auftreten können.
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