Quai de l’Horloge, Flussufer an der Île de la Cité, Paris, Frankreich
Das Quai de l'Horloge ist ein Flussuferabschnitt auf der Île de la Cité im 1. Arrondissement von Paris, der sich von der Pont au Change bis zur Pont Neuf entlang der Seine erstreckt. Auf der Seite der Gebäude befinden sich die schweren Steinmauern der Conciergerie sowie der Justizpalast, die die gesamte nördliche Länge des Ufers säumen.
Die Befestigung des Ufers begann Ende des 16. Jahrhunderts und war Anfang des 17. Jahrhunderts abgeschlossen, als die Insel schrittweise ausgebaut wurde. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte wurden die Kaimauern mehrmals erneuert und erhöht, um die Gebäude vor Überschwemmungen zu schützen.
Das Zifferblatt am Turm der Conciergerie ist eine der ältesten öffentlichen Uhren von Paris und zeigt noch heute die Zeit an. Wer am Kai entlangläuft, kann die vergoldeten Details aus der Nähe betrachten und versteht sofort, woher der Name des Quais stammt.
Das Ufer ist einfach zu Fuss zu erreichen und bietet einen direkten Blick auf die Seine und die gegenüberliegenden Ufer. Es empfiehlt sich, früh am Morgen oder am Abend vorbeizuschauen, wenn deutlich weniger Menschen unterwegs sind.
Im 19. Jahrhundert war dieser Kai vor allem für seine Optiker bekannt, die sich hier in grosser Zahl ansiedelten und ihm den Spitznamen 'Quai des Lunettes' einbrachten. Von dieser einstigen Handwerkergemeinschaft ist heute nichts mehr zu sehen, doch der Name taucht noch in alten Stadtbeschreibungen auf.
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