Mire du Nord, Meridianmarkierung und historisches Denkmal im 18. Arrondissement, Frankreich
Die Mire du Nord ist ein Vermessungsmarker im 18. Arrondissement, der aus einem würfelförmigen Sockel mit einer vierkantigen Pyramide besteht. Der Gipfel wird durch eine metallene Spitze gekrönt und das Denkmal enthält eingravierte Angaben zu seiner genauen Höhe und Position.
Ein hölzerner Vermessungspfahl wurde 1675 von Abbé Jean Picard an dieser Stelle aufgestellt, um die Pariser Meridianlinie zu markieren. Jacques Cassini ersetzte ihn 1736 durch das heutige Steinmonument, das bis heute bestand hat.
Das Denkmal erinnert an die Rolle von Paris als wissenschaftliches Zentrum und zeigt, wie wichtig Vermessungspunkte für die Kartografie waren. Besucher können heute noch erkennen, wie solche Marker das tägliche Verständnis von Raum und Navigation in der frühen Wissenschaft prägten.
Das Denkmal befindet sich in den privaten Gärten der Moulin de la Galette Residenz, kann aber von außen sichtbar sein oder unter bestimmten Bedingungen zugänglich sein. Der Ort liegt in der Nähe der Kreuzung von Rue Girardon, Rue Lepic und Avenue Junot, wo Sie das Viertel leicht erkunden können.
Das Monument bewahrt die Messdaten seiner ursprünglichen Errichtung in den eingemeißelten Inschriften und dient bis heute als Zeugnis der wissenschaftlichen Präzision des 18. Jahrhunderts. Diese Genauigkeit war für die geografische Vermessung Europas von entscheidender Bedeutung.
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