Flavigny Abbey, Benediktinerkloster in Flavigny-sur-Ozerain, Frankreich.
Die Abtei von Flavigny ist ein ehemaliges Benediktinerkloster, das auf einer erhöhten Lage mit Gebäuden im karolingischen Stil erbaut wurde. Heute beherbergt der Komplex eine kleine Bonbonfabrik, in der die bekannten Anis de Flavigny nach überliefertem Verfahren hergestellt werden.
Das Kloster wurde im Jahr 717 gegründet und erhielt 877 durch Papst Johannes VIII. die Weihe. Die Anlage blieb bis zur Französischen Revolution 1790 aktiv und wurde dann umgenutzt.
Die Anis de Flavigny werden nach alten Rezepten hergestellt und sind in der Region seit Jahrhunderten bekannt. Die Bonbons sind eng mit der Identität des Ortes verbunden und prägen bis heute das Leben in der Abtei.
Der Zugang erfolgt über einen Haupteingang am unteren Ende der Anlage, von wo aus Wege durch die Gebäude und Höfe führen. Flache und gepflasterte Bereiche ermöglichen ein leichtes Erkunden, wobei es in den älteren Gebäuden enge Passagen geben kann.
Unter dem Komplex liegt eine unterirdische Krypta, die man bei einem Besuch entdecken kann und die Einblicke in die frühere religiöse Funktion des Ortes gibt. Diesen verborgenen Raum übersehen viele Besucher, obwohl er ein ruhiges Zeugnis der monastischen Vergangenheit darstellt.
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