Flavigny-sur-Ozerain, französische Gemeinde im Département Côte-d’Or
Flavigny-sur-Ozerain ist eine kleine Gemeinde auf einem felsigen Höhenzug, umgeben von drei Bächen, die durch sein Gebiet fließen. Das Dorf hat enge, gewundene Straßen zwischen alten Steingebäuden und soliden Stadttoren, wobei die Architektur aus verschiedenen Epochen von mittelalterlichen Befestigungen bis hin zu später errichteten Häusern reicht.
Die erste Erwähnung des Ortes geht über tausend Jahre zurück; die Römer errichteten hier ein Feldlager nach einer Schlacht. Im frühen Mittelalter wurde der Ort bedeutsam, weil er die Reliquien der heiligen Reine barg und so zum Ziel von Pilgerwallfahrten wurde.
Die Bewohner stellen sich vor allem handwerklich betätigt dar; Künstler, Handwerker und kleine Ladenbesitzer prägen das Straßenbild. Das Dorf ist bekannt für seine Bonbons namens Les Anis de Flavigny, die seit langem von Mönchen nach alter Tradition hergestellt werden und heute noch in der umgebauten Abtei produziert werden.
Das Dorf ist klein und leicht zu Fuß erkundbar, wobei enge Wege und steile Steintreppe Komfort erfordern; festes Schuhwerk wird empfohlen. Die umgebaute Abtei beherbergt eine Bonbonfabrik, in der Sie den Herstellungsprozess beobachten und Süßigkeiten kaufen können, während die Sommermonate aufgrund ausländischer Sommerhaus-Bewohner geschäftiger werden.
Das Dorf war 2000 Drehort für den Film Chocolat, in dem bekannte Schauspieler wie Johnny Depp und Juliette Binoche mitwirkten und die Dreharbeiten acht Wochen dauerten. Die Filmproduktion machte das Dorf weltweit bekannt und lockt seitdem viele Besucher an, die die Schauplätze aus dem Film erkunden möchten.
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