Gare d'Orsay, Bahnhof in Saint-Thomas-d'Aquin, Frankreich.
Gare d'Orsay ist ein ehemaliger Bahnhof in Saint-Thomas-d'Aquin, der von Victor Laloux mit ausgedehnten Glaskonstruktionen, gusseisernen Strukturen und Steinfassaden entworfen wurde und eine Breite von 75 Metern aufweist. Das Gebäude ist seit 1986 ein Museum, das Kunstwerke in den ursprünglichen Bahnhofshallen ausstellt und dabei die charakteristische Architektur des frühen 20. Jahrhunderts bewahrt.
Das Gebäude wurde um 1900 eröffnet und diente als Bahnhof für den südöstlichen Teil von Paris, bis es 1939 geschlossen wurde, da die Eisenbahntechnologie sich weiterentwickelt hatte. Die Anlage verlor ihre ursprüngliche Funktion, was letztendlich zu ihrer Umwandlung in ein Kunstmuseum führte.
Das Gebäude wurde 1986 in ein Museum umgewandelt und beherbergt französische Kunstwerke aus dem Zeitraum 1848 bis 1914, darunter Werke der Impressionisten und Postimpressionisten. Die Besucher können heute in den ehemaligen Bahnhofshallen unter Kunstwerken flanieren und die ursprüngliche Raumaufteilung eines Verkehrsgebäudes mit künstlerischem Inhalt erleben.
Das Gebäude befindet sich in der Nähe der Seine und ist leicht erreichbar, mit regulären Öffnungszeiten von Dienstag bis Sonntag und verlängerten Öffnungszeiten am Donnerstag. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da sie viel Zeit damit verbringen, die großen Hallen und mehreren Ebenen zu erkunden.
Der zentrale Saal bewahrt die ursprüngliche Bahnhofsuhr und die Bahnsteigräume, die heute Kunstwerke ausstellen und dadurch eine ungewöhnliche Mischung aus industrieller Vergangenheit und künstlerischer Gegenwart schaffen. Diese Übernahme von Transportfunktionen durch Kunstdisplay ist ein seltenes Beispiel für die erfolgreiche Anpassung historischer Infrastruktur.
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