Palais Saint-Pierre, Benediktinerabtei am Place des Terreaux, Lyon, Frankreich
Das Palais Saint-Pierre ist ein ehemaliges Benediktinerkloster an der Place des Terreaux mit einer klassizistischen Steinfassade, die im 17. Jahrhundert von Architekt François Royers de la Valfenière entworfen wurde. Der langgestreckte Gebäudekomplex besitzt mehrere Flügel und ein großes Innenhofgelände, das dem Ensemble Raum und Struktur gibt.
Das Kloster wurde bereits im Jahr 810 erwähnt und beherbergte zunächst 32 Benediktinerinnen, die Zahl stieg aber bald auf über 40. Nach der Französischen Revolution verlor es seine religiöse Funktion und wurde einer neuen Bestimmung zugeführt.
Der Bau trägt den Namen des heiligen Petrus und wurde nach der Französischen Revolution zum Museum für Schöne Künste umgenutzt. Das Gebäude beherbergt heute Kunstsammlungen aus verschiedenen Epochen, die das religiöse Erbe des Ortes widerspiegeln.
Das Gelände befindet sich direkt auf der Place des Terreaux, einem zentralen öffentlichen Platz, der leicht zu erreichen ist und von anderen Sehenswürdigkeiten umgeben ist. Das Gebäude hat ausgedehnte Innenräume, daher ist genug Zeit für einen gründlichen Besuch eingeplanen.
Das barocke Refektorium, das 1684 fertiggestellt wurde, ist ein Prunkstück der Barockarchitektur in Lyon und zeigt noch heute Kunstwerke, die mit diesem prachtvollen Raum verbunden sind. Seine aufwendige Verzierung und reiche Dekoration unterscheiden es deutlich vom rest des Komplexes.
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