Réfectoire du Palais Saint-Pierre, Barockes Refektorium im Museum der Schönen Künste, Lyon, Frankreich
Das Réfectoire du Palais Saint-Pierre ist ein rechteckiger Speisesaal mit reicher barocker Ausstattung in Lyon. Der Raum verfügt über südlich ausgerichtete Fenster, walnussgetäfelte Wände und aufwendige Stuckfiguren an den oberen Bereichen, die sein charakteristisches Erscheinungsbild prägen.
Der Speisesaal wurde zwischen 1680 und 1687 vom Architekten Thomas Blanchet als Teil der Rekonstruktion der Abtei Saint-Pierre-les-Nonnains entworfen. Das Gebäude vereint römisch inspirierte architektonische Elemente, die sein Design und seine bauliche Gestaltung prägen.
Die Wandgemälde zeigen biblische Szenen, die zwischen 1684 und 1686 entstanden und religiöse Momente wie das Letzte Abendmahl darstellen. Diese Kunstwerke prägen bis heute das Erscheinungsbild des Raumes und erzählen religiöse Geschichten visuell.
Der Saal ist während der Öffnungszeiten des Museums für Schöne Künste zugänglich, wo Besucher die architektonischen Merkmale und dekorativen Elemente in Ruhe betrachten können. Es ist ratsam, Zeit für die visuellen Details oben und an den Wänden einzuplanen.
Simon Guillaume erschuf die aufwendigen Stuckfiguren basierend auf Blanchets Entwürfen und verlieh dem Raum seine charakteristische Ornamentik. Marc Chabry ergänzte dies, indem er die Wappenskulpturen um das zentrale Fenster für die Äbtissin Antoinette de Chaulnes gestaltete.
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