Feu de Saint-Pol, Historischer Leuchtturm in Dünkirchen, Frankreich.
Der Feu de Saint-Pol ist ein Leuchtturm aus Backstein im Westen des Hafens von Dunkerque. Die Struktur kombiniert drei kuppelförmige Aufbauten mit Elementen der mittelalterlichen Architektur auf einer Höhe von etwa 36 Metern.
Der Leuchtturm wurde 1937 und 1938 nach Entwürfen des Architekten Gustave Umbdenstock errichtet und überdauerte den Zweiten Weltkrieg. Nach 1945 wurde die Struktur instand gesetzt und 1954 in ihren ursprünglichen Zustand zurückgebracht.
Der Leuchtturm trägt den Namen des heiligen Pol und symbolisiert die maritime Identität Dünkirchens. Besucher können die Verbindung zwischen religiöser Tradition und modernem Hafenbetrieb in dieser Struktur erkennen.
Der Leuchtturm wird heute automatisch betrieben und nutzt Solarpanels auf seiner Krone zur Stromversorgung. Besucher sollten beachten, dass die Jetty windig und der Zugang je nach Wetterbedingungen eingeschränkt sein kann.
Während des Zweiten Weltkriegs diente die Struktur als Beobachtungsposten mit integriertem Bunker. Ein unterirdischer Tunnel, der einst Zugang während Stürmen bot, wurde mittlerweile versiegelt und ist nicht mehr zugänglich.
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