Leuchtturm von Dünkirchen, Schifffahrtsleuchturm in Dünkirchen, Frankreich
Der Leuchtturm von Dünkirchen ist ein zylindrischer Backsteinturm an der Hafeneinfahrt der Stadt, der mit 63 m zu den höchsten Leuchttürmen der französischen Nordseeküste gehört. An seiner Spitze befinden sich ein schwarzes Geländer und eine braune Laterne, die bis heute als Seezeichen im Ärmelkanal dient.
Der Turm wurde 1842 nach Plänen des Architekten Léonce Reynaud errichtet und ersetzte einen älteren Leuchtturm aus dem Jahr 1683, der den gestiegenen Anforderungen der Schifffahrt nicht mehr gerecht wurde. Seitdem wurde das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt, was jede bauliche Veränderung einschränkt.
Der Leuchtturm prägt seit langem das Stadtbild von Dünkirchen und dient Besuchern als Orientierungspunkt. Viele Menschen nutzen ihn als Symbol für die maritime Verbindung der Stadt zum Meer.
Der Leuchtturm ist vom Stadtzentrum aus gut zu Fuß erreichbar und lässt sich von mehreren Seiten fotografieren, ohne dass man das Gelände betreten muss. Der Innenbereich ist für Besucher nicht zugänglich, weshalb ein Blick von außen die einzige Möglichkeit ist, den Turm zu besichtigen.
Obwohl der Turm aus dem 19. Jahrhundert stammt, ist er noch immer in Betrieb und enthält moderne Navigationsgeräte in seinem Inneren. Das bedeutet, dass eine Konstruktion aus der Zeit des Dampfschiffs heute noch aktiv den Schiffsverkehr im Ärmelkanal leitet.
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