Cromlech von Kerbourgnec, Neolithische Steinreihen in Saint-Pierre-Quiberon, Frankreich.
Die Alignements de Kerbourgnec sind eine archäologische Stätte mit fünf parallelen Reihen aufrechter Steine, die sich über etwa 60 Meter erstrecken und derzeit 23 sichtbare Menhire zeigen. Die Steine folgen einer präzisen Anordnung, die auf organisierte Praktiken aus der Jungsteinzeit hindeutet.
Die Stätte stammt aus dem Neolithikum und war Ort ritueller oder gesellschaftlicher Zusammenkünfte von frühen Gemeinschaften. Im späten 19. Jahrhundert übernahmen französische Behörden den Ort und richteten viele umgestürzte Steine wieder auf, wobei sie Verfahren ähnlich denen in Carnac anwendeten.
Die Anordnung und Positionierung der Steine zeigen das technische Wissen und die zeremoniellen Praktiken der neolithischen Gemeinschaften in der Bretagne.
Die Steine sind über einen ausgewiesenen Fußweg erreichbar, der vom Hauptgelände zu einem nahegelegenen Menhir-Gehege führt. Der Weg ist leicht zugänglich und ermöglicht es Besuchern, die Anordnung der Steine aus verschiedenen Blickwinkeln zu erkunden.
Unterseeische Untersuchungen haben etwa 150 zusätzliche untergetauchte Monolithe enthüllt, die die Stätte etwa 600 Meter ins Meer hinein erstrecken. Diese versunkenen Steine deuten darauf hin, dass die archäologische Bedeutung dieses Ortes weit größer ist als das, was heute an Land sichtbar ist.
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