Allée couverte von Saint-Eugène, Neolithisches Galeriegrab in Laure-Minervois, Frankreich.
Die Allée couverte de Saint-Eugène ist ein steinerner Grabgang aus der Jungsteinzeit in Südfrankreich. Das Bauwerk besteht aus einem langen Korridor mit seitlichen Kammern, die durch große Steine voneinander abgetrennt sind und von einem Steinhügel bedeckt werden.
Das Grab wurde vor etwa 5.000 Jahren erbaut, als Gemeinschaften in dieser Region begannen, Megalithen aufzustellen. Im 20. Jahrhundert untersuchten Archäologen das Bauwerk und fanden Gegenstände, die zeigen, dass Menschen dort über einen längeren Zeitraum ihre Toten bestatteten.
Die Grabkammer zeigt, wie Menschen in dieser Zeit ihre Verstorbenen gemeinsam beisetzten und welche Rituale dafür wichtig waren. Besucher können heute noch die Spuren dieser alten Bestattungsbräuche in der Struktur des Bauwerks erkennen.
Der Ort liegt im ländlichen südlichen Frankreich und ist für Besucher zugänglich, die sich Zeit für einen Spaziergang nehmen möchten. Das Grundstück hat einen einfachen Zugang, und der beste Moment zum Besuch ist bei guter Sicht, um die Steinstrukturen deutlich zu sehen.
Das Grab wurde von einem großen Steinhügel bedeckt, der am Rand durch aufrecht stehende Steine gestützt wurde. Diese Anordnung war eine typische Bauweise der Zeit und half, das Bauwerk über Jahrtausende hinweg zu schützen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.