Abteikirche St-Pierre-St-Paul, Benediktinerabtei in Caunes-Minervois, Frankreich.
Die Abbaye de Caunes-Minervois ist ein Benediktinerkloster in der südfranzösischen Gemeinde Caunes-Minervois mit einer früh-romanischen Apsis und einer reich verzierten Klosterkirche. Das Bauwerk zeichnet sich durch seine Verwendung von lokalem rotem Marmor und eine erhaltene Krypta aus dem 12. Jahrhundert aus.
Das Kloster wurde im 13. Jahrhundert gegründet und entwickelte sich über mehrere Epochen, wobei es architektonische Elemente vom Karolingerreich bis zur Mauristen-Periode aufnahm. Seine Bedeutung als religiöses Zentrum prägte die Entwicklung der Umgebung und hinterließ bleibende bauliche Spuren.
Die Abtei behält ihre religiöse Funktion bei und dient als Ausstellungsraum für zeitgenössische Künstler und klassische Musikkonzerte.
Führungen in mehreren Sprachen ermöglichen es Besuchern, das Innere des Klosters zu erkunden, einschließlich der Bereiche, die normalerweise nicht zugänglich sind. Es ist sinnvoll, vorab zu prüfen, welche Bereiche gerade für Besucher geöffnet sind, da sich das Angebot je nach Wechsel der Ausstellungen oder religiöser Veranstaltungen ändern kann.
Der rote Marmor aus dem Steinbruch von Caunes wurde nicht nur für das Kloster selbst verwendet, sondern auch für prestigeträchtige Bauprojekte wie den Palast von Versailles und das Louvre-Museum transportiert. Dieses Material verbindet das kleine südfranzösische Dorf mit einigen der berühmtesten Gebäude Europas.
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