Caunes-Minervois, Gemeinde im Aude, Okzitanien, Frankreich
Caunes-Minervois ist eine kleine Gemeinde im Departement Aude in der Region Okzitanien, am Fuß der Montagne Noire gelegen, nicht weit von Carcassonne. Die engen Gassen führen an alten Steinhäusern vorbei, und im Ortskern steht eine romanische Benediktinerabtei aus dem 8. Jahrhundert.
Das Dorf entwickelte sich rund um eine Benediktinerabtei, die im 8. Jahrhundert gegründet wurde und im Mittelalter als geistliches und wirtschaftliches Zentrum der Region diente. Der lokale rote Marmor, bekannt als Incarnat, machte die Gemeinde auch über die Region hinaus bekannt, als Ludwig XIV. ihn für das Grand Trianon in Versailles verwenden ließ.
Caunes-Minervois ist eng mit dem roten Marmor verbunden, der hier seit Jahrhunderten abgebaut wird. Man sieht diesen Stein noch heute an Fassaden, Brunnen und in kleinen Ateliers, wo lokale Handwerker ihn bearbeiten.
Das Dorf lässt sich gut zu Fuß erkunden, da der historische Kern klein und überschaubar ist. Für die umliegenden Weinberge, Steinbrüche und Wanderwege ist ein eigenes Fahrzeug empfehlenswert.
Der rote Marmor von Caunes-Minervois schmückt nicht nur Versailles, sondern auch die Säulen des Panthéons und die Böden der Invalides in Paris. Die Steinbrüche, aus denen er stammt, sind heute noch zugänglich und zeigen noch immer die alten Schnittwerkzeuge an den Wänden.
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