Barrage de La Tache, Granitstaudamm in Renaison, Frankreich.
Der Barrage de La Tache ist ein Granitdamm in Renaison, der ein großes Staubecken staut. Die Konstruktion verbindet massive Granitblöcke in einer charakteristischen Form, bei der die Wände von unten nach oben kontinuierlich schmäler werden.
Der Damm wurde zwischen 1888 und 1891 errichtet, um Trinkwasser für die Stadt Roanne in der Abteilung Loire bereitzustellen. Das Bauwerk entstand in einer Epoche, als Wasserspeicherung für wachsende Bevölkerungszentren zunehmend notwendig wurde.
Die Talsperre trägt den Namen der Örtlichkeit La Tache in der Gemeinde Renaison. In ihrem Stausee wird gefischt, unter anderem auf Hecht, Karpfen und Barsch. Das Bauwerk gilt als Zeugnis der Wasserbautechnik des späten 19. Jahrhunderts in der Region Roanne.
Der Damm liegt in der Gemeinde Renaison im Département Loire; sein Staubecken ist von den umliegenden Straßen aus zu sehen. Die Krone ist 221 m lang, aber nur 4 m breit, der Weg oben also schmal, während sich die Basis auf 47,50 m erstreckt. Der Zugang zum Bauwerk hängt von Inspektionen und Unterhaltungsarbeiten des Betreibers ab.
Die Krone des Damms ist nur 4 m dick, die Basis misst 47,50 m, was der Granitmauer eine starke Böschung gibt. Dahinter fasst das Becken 3 600 000 m³ Wasser, das seit den 1890er Jahren Roanne als Trinkwasser dient. Auf den 221 m Kronenlänge ist zu sehen, wie sich das Bauwerk vom Talgrund nach oben verjüngt.
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