Grotte de la Baume Bonne, Prähistorische Höhle in Quinson, Frankreich.
Die Grotte de la Baume Bonne ist eine prähistorische Höhle in Südfrankreich mit archäologischen Schichten, die von Steinwerkzeugen, Keramikfragmenten und Wohnspuren durchdrungen sind. Die Ablagerungen zeigen etwa 400.000 Jahre menschlicher Besiedlung und dokumentieren verschiedene Entwicklungsstufen früher Kulturen.
Bernard Bottet machte 1946 die prähistorische Besiedlung des Verdon erstmals in der Wissenschaft bekannt. Die Fundstelle im Abri-Bereich wurde bis 1968 unter der Leitung von Henry de Lumley ausgegraben; 1988 wurden die Forschungen unter Claire Gaillard und später Jean Gagnepain wieder aufgenommen. Die stratigraphische Abfolge umfasst sieben Einheiten, vom frühen Mittelpaläolithikum und Moustérien bis zum Jungpaläolithikum und Neolithikum (Cardial).
„Baume“ ist das alte provenzalische Wort für Höhle und hat sich als Grotte de la Baume-Bonne in der Toponymie festgesetzt. Die Besichtigung übernimmt der pädagogische Dienst des Musée de Préhistoire des gorges du Verdon in Quinson. Die Fundstelle lieferte zudem eine Schicht des cardialen Neolithikums, benannt nach der mit Muscheleindrücken verzierten Keramik.
Die Besichtigung der Höhle organisiert der pädagogische Dienst des Musée de Préhistoire des gorges du Verdon in Quinson. Die Fundstelle ist eine Felshöhlung über dem Verdon, die man über einen schmalen Metallsteg mit hellen Bohlen und dünnen Geländern erreicht; dahinter steht ein hoher Metallzaun aus senkrechten Stäben. Buchen Sie vor der Anreise beim Museum.
Die Höhle durchlief über Jahrtausende natürliche Veränderungen durch Wasserlösungsprozesse und mechanische Erosion, die die Schichten formten. Diese geologischen Prozesse trugen dazu bei, dass die archäologischen Funde so gut erhalten blieben.
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