Moulins à vent de Régusse, Historische Windmühlen in Régusse, Frankreich.
Die Moulins à vent de Régusse sind zwei Kalksteintürme auf einem Hügel, die jeweils etwa sechs Meter hoch und breit sind und mit spitz zulaufenden Dächern gekrönt werden. Sie besitzen hölzerne Flügel, die der Wind drehen kann, und waren Zentren der Mehlproduktion für die Region.
Die Mühlen wurden von den Templern zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert eingeführt, die dieses Wissen aus dem Heiligen Land mitbrachten. Sie wuchsen zur Bedeutung heran und versorgten jahrhundertelang die Mühle mit Getreide für die Mehlproduktion.
Die Mühlen sind eng mit der ländlichen Tradition von Régusse verbunden und zeigen, wie die Landwirtschaft hier jahrhundertelang geprägt wurde. Die Art, wie sie auf dem Hügel stehen, erzählt von der Bedeutung dieser Orte für das Dorfgemeinschaft und ihre tägliche Arbeit.
Die Mühlen befinden sich auf der Rue des Moulins und können von der Grande Rue oder dem Pétanque-Platz aus erreicht werden. Es ist hilfreich, bequeme Schuhe zu tragen, da der Aufstieg zum Hügel etwas steil ist.
Die beiden Mühlen benötigen eine Gruppe von mehreren Personen und etwa eine halbe Stunde, um ihre Mechanismen richtig zur Windrichtung auszurichten, besonders beim starken Mistral. Dies zeigt die physische Handarbeit, die täglich nötig war, um diese Strukturen betriebsbereit zu halten.
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