Chamber of commerce Lille Métropole, Handelskammer und Börse in Lille, Frankreich
Die Kammer für Handel und Industrie Lille Métropole ist ein neoflämisches Gebäude mit einem 76 Meter hohen Glockenturm, dessen automatisiertes Carillon tagsüber in regelmäßigen Abständen Melodien erklingen lässt. Das Gebäude wurde zwischen 1910 und 1921 errichtet und dient heute als Geschäftszentrum für die gesamte Hauts-de-France-Region.
Die ursprüngliche Handelskammer wurde 1715 gegründet und zog später in das von Louis Marie Cordonnier entworfene Gebäude um. Während des Zweiten Weltkriegs diente das Bauwerk als deutsches Kommandantur-Hauptquartier für die Region.
Das Gebäude zeigt flämische Architekturelemente, die die Verbindung zwischen Handel und lokaler Handwerkstradition widerspiegeln. Besucher können die aufwendigen Fassaden und imposanten Proportionen sehen, die den wirtschaftlichen Wohlstand dieser Region ausdrücken.
Das Gebäude befindet sich an der Boulevard de Leeds 299 und ist geschäftlich ausgerichtet, daher sollten Besucher die Öffnungszeiten beachten. Die beste Zeit für einen Besuch ist unter der Woche, wenn das Personal vor Ort ist und der Glockenturm seine Melodien spielen kann.
Der Turm verfügt über ein automatisiertes Carillon-System, das selbstständig Melodien zu voreingestellten Zeiten abspielt und so ein einzigartiges akustisches Merkmal der Straße schafft. Dieses technische System ist selten in städtischen Gebäuden dieser Zeit und macht das Bauwerk zu einem hörbaren Wahrzeichen des Viertels.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.