Opéra de Lille, Opernhaus in Lille, Frankreich
Die Opéra de Lille ist ein Opernhaus im Zentrum von Lille mit einer prächtigen Innenarchitektur, die ein hufeisen-förmiges Auditorium mit Platz für etwa 1.100 Zuschauer bietet. Das Gebäude verfügt über mehrere Ebenen mit unterschiedlichen Sitzplatzkategorien und beherbergt regelmäßig Opernaufführungen, Ballettveranstaltungen und Konzerte.
Das Gebäude wurde von Architekt Louis Marie Cordonnier entworfen und ersetzte ein zerstörtes Theater nach einem Brand 1903. Das Opernhaus öffnete seine Türen während des Ersten Weltkriegs und wurde seitdem zum kulturellen Mittelpunkt der Stadt.
Das Opernhaus ist ein sozialer Treffpunkt für die Menschen von Lille, wo sich das Publikum in eleganten Foyers trifft und während der Aufführungen gemeinsam Opern, Ballette und Konzerte erlebt. Die regelmäßigen Veranstaltungen prägen den kulturellen Rhythmus der Stadt das ganze Jahr über.
Das Opernhaus befindet sich auf der Place du Théâtre im Stadtzentrum und ist leicht zu Fuß erreichbar. Besucher sollten früh ankommen, um die eleganten Foyers zu erkunden und vor der Vorstellung Zeit zu haben.
Die französische Sängerin Edith Piaf gab hier am 31. März 1963 ihren letzten Auftritt, bevor sie sich aus der Öffentlichkeit zurückzog. Dieses historische Konzert markiert einen wichtigen Moment in der Musikgeschichte der Stadt.
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