Chapelle Sainte-Thérèse-de-l'Enfant-Jésus et de la Sainte-Face, Religiöse Kapelle in Hem, Frankreich.
Die Chapelle Sainte-Thérèse-de-l'Enfant-Jésus et de la Sainte-Face ist eine Kapelle in Hem mit einem konkreten Glockenturm, der über die umliegenden Arbeiterhäuser hinausragt. Der Altar ist so konfiguriert, dass er sowohl traditionelle Riten als auch die Bestimmungen des Zweiten Vatikanischen Konzils ermöglicht.
Der Textilunternehmer Philippe Leclercq finanzierte den Bau dieser Kapelle zwischen 1956 und 1958 in der Nähe seiner Residenz im Viertel Hempenpont. Das Projekt entstand in der Nachkriegszeit und spiegelt die damalige Bemühung, neue religiöse Räume für die wachsende Arbeitergemeinschaft zu schaffen.
Die Nordwand zeigt ein Glasfenster von Alfred Manessier, das Szenen aus dem Leben der Heiligen Therese mit symbolischen Farben darstellt. Diese künstlerische Gestaltung prägt das Innere des Raums und schafft eine besondere Atmosphäre beim Betreten.
Der Besucher sollte beachten, dass die Glaswände des Innenraums Tageslicht durchlassen und dadurch das Erlebnis stark von der Tageszeit abhängt. Am besten ist es, tagsüber zu kommen, um die volle Wirkung der künstlerischen Gestaltung zu erleben.
Im Inneren befindet sich ein Wandteppich mit dem Christus-Motiv von Georges Rouault, das von Jacques Plasse-Le-Caisne angefertigt wurde und auf der Apsiswand prominent platziert ist. Dieses Werk verbindet Malerei und Textilkunst auf ungewöhnliche Weise und ist bei Besuchern oft nicht sofort erkannt.
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