Chapelle de Ti Mamm Doué, Gotische Kapelle in Quimper, Frankreich.
Die Chapelle de Ti Mamm Doué ist eine gotische Kapelle in Quimper mit charakteristischen Merkmalen wie gewundenen Säulen und wabenförmigen Verzierungen an ihrem Fundament. Das Gebäude verbindet verschiedene architektonische Elemente aus unterschiedlichen Perioden seiner Entwicklung.
Die Kapelle wurde ab 1541 erbaut und zeigt eine gotische Türöffnung aus diesem Jahr an ihrer Fassade. Eine klassische Tür aus dem Jahr 1605 markiert eine spätere architektonische Überarbeitung des Gebäudes.
Die modernen Buntglassfenster aus dem Jahr 1995 von François Dilasser und Jean Pierre Le Bihan zeigen zeitgenössische künstlerische Interpretationen religiöser Themen. Sie bilden einen spannenden Kontrast zu den älteren Bauteilen der Kapelle.
Das Gebäude steht in der Finistère-Abteilung und ist vom Zentrum Quimpers aus erreichbar. In der unmittelbaren Umgebung gibt es verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten und Dienste für Besucher.
Der Legende nach empfing Pater Julien Maunoir am 8. Juni 1631 während einer Pfingstfeier die Gabe der bretonischen Sprache in dieser Kapelle. Dieses Ereignis wird von Gläubigen als bedeutsamer Wendepunkt in der Geschichte der Glaubensvermittlung in der Region erinnert.
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