Château-Neuf d'Allinges, Mittelalterliche Burgruine in Allinges, Frankreich.
Das Château-Neuf d'Allinges ist eine Burgruine, die auf einem Hügel auf 712 Metern Höhe steht und von mittelalterlichen Wehrmauern umgeben ist. Die Anlage beherbergt eine romanische Kapelle, deren Wandmalereien teilweise noch erhalten sind.
Die Burg wurde im 10. Jahrhundert gegründet und diente lange Zeit als Verwaltungszentrum der Region Chablais. Im Laufe der Jahrhunderte erlebte sie verschiedene Konflikte, besonders während der religiösen Umwälzungen des 16. Jahrhunderts.
Der Ort war im 16. Jahrhundert ein Zufluchtsort für religiöse Führungspersonen, die sich hier niederließen, um ihre Glaubensgemeinde zu stärken. Die Kapelle zeigt noch heute Spuren dieser Zeit in ihren erhaltenen Wandmalereien.
Der Ort ist das ganze Jahr über zugänglich und kann mit oder ohne Führer erkundet werden. Es empfiehlt sich, gutes Schuhwerk zu tragen und auf die Wetterbedingungen zu achten, da die Wege auf dem Hügel uneben sind.
Die Nordostmauer zeigt drei unterschiedliche Bauphasen, erkennbar an verschiedenen Pfeilverschlüssen und Zinnenwegen. Diese Unterschiede dokumentieren, wie sich die Verteidigungstechnik vom frühen bis späten Mittelalter entwickelt hat.
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