Château de la Rochette, Mittelalterliche Burg in Lully, Frankreich.
Das Château de la Rochette, auch Château du Vernay genannt, ist eine verfallene Burganlage aus der Mitte des 13. Jahrhunderts auf einem isolierten Felsen, den der Bach Mosses umfließt, in Lully nahe der Grenze zu Perrignier. Die Reste bilden eine polygonale Ringmauer, der im Norden ein runder Bergfried und im Süden zwei runde Ecktürme vorgelagert sind; vor dem südlichen Eingang liegt eine niedrige Vormauer. Erhalten sind grober graubrauner Stein: eine hohe gebrochene Mauer mit dunklen Öffnungen, eine efeubewachsene Ringmauer und ein niedriges, efeubestreiftes Mauerstück mit hohem Bogenfenster.
Die Herren von Cervens erbauten diese Festung Mitte des 13. Jahrhunderts als strategischen Kontrollpunkt. Das Anwesen blieb bis 1840 in Familienbesitz, bevor es seinen ursprünglichen Eigentümer verlor.
Seinen zweiten Namen, Château du Vernay, trägt die Burg nach dem Weiler Le Vernay, an dem sie steht. Françoise de Cervens du Vernay, Dame de la Rochette, vermachte Burg und Herrschaft mit Testament vom 20. Februar 1473 ihrem Gemahl Guillaume d'Allinges, Seigneur de Coudrée. Die Reste wurden am 11. Mai 1932 als Monument historique eingetragen.
Der Ort ist schwer zugänglich und nur über ländliche Wege zu erreichen. Man sollte stabile Schuhe mitbringen und bei nassem Wetter mit matschigen Bedingungen rechnen.
Der zweite Name der Burg, Château du Vernay, stammt vom Flurname Le Vernay, wo sie steht. Françoise de Cervens du Vernay, Dame de la Rochette, vermachte Burg und Herrschaft mit Testament vom 20. Februar 1473 ihrem Gemahl Guillaume d'Allinges, Herr von Coudrée.
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