Cham des Bondons, Neolithische Menhir-Stätte in Les Bondons, Frankreich.
Cham des Bondons ist ein neolithisches Freiluftmuseum auf einem Kalksteinplateau in 1.100 Metern Höhe mit über 150 Granitsteinen, die über eine große Fläche verteilt sind. Die Steine ragen aus der Landschaft empor und bilden ein unverwechselbares Netzwerk von aufrechten Monumenten, die Generationen überdauert haben.
Die Steine wurden zwischen der späten Jungsteinzeit und der Bronzezeit errichtet und zeigen, wie lange dieser Ort für rituellen oder sozialen Zwecke genutzt wurde. In den 1940er Jahren kartierte ein Arzt namens Morel zum ersten Mal systematisch alle Menhire und dokumentierte ihre Standorte.
Die Steine trugen über Jahrtausende hinweg unterschiedliche Namen in der lokalen Sprache, von "Pierres branlantes" bis "Menhirs", was die wechselnde Wahrnehmung der Bevölkerung widerspiegelt. Heute werden sie von Wanderern und Historikern gleichermaßen besucht, die versuchen, ihre ursprüngliche Bedeutung zu verstehen.
Besucher können der markierten Route folgen, um die Steine in ihrem Rhythmus zu erkunden und verschiedene Teile des Plateaus kennenzulernen. Das Gelände ist offen und relativ flach, aber Wanderschuhe und Wetterschutz sind auf dieser Höhe sinnvoll.
Jeder Stein wurde aus Granitbrüchen in der Nähe von Fontpadelle herangeschafft, eine Leistung, die zeigt, wie viel Aufwand die antiken Menschen in diese Monuments investiert haben. Die größten Exemplare ragen über 4 Meter in den Himmel auf.
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