Monastère des Ursulines, Eingetragenes historisches Kloster in Ispagnac, Lozère, Frankreich.
Das Ursulinenkloster belegt ein ehemaliges Schloss der Familie Grégoire de Lambrandès, das über Jahrhunderte in eine religiöse und Bildungseinrichtung mit skulptiertem Portal und einer Steintreppe aus dem siebzehnten Jahrhundert umgewandelt wurde.
Ursprünglich als Schloss von den Adelsfamilien Grégoire de Lambrandès und Châteauneuf-Randon erbaut, wurde das Gebäude nach der Französischen Revolution in ein Hotel umgewandelt, bevor es achtzehnhundertdreiundzwanzig an die Schwestern der Darstellung Mariens vermietet und achtzehnhundertzweiundvierzig von den Ursulinen erworben wurde.
Die Ursulinenschwestern gründeten ab achtzehnhundertzweiundvierzig ein Internat für die Erziehung junger Mädchen in diesem Gebäude und setzten damit eine Bildungstradition fort, die mit der heute noch am Ort tätigen Privatschule fortbesteht.
Das Eingangsportal und die Innentreppe sind seit dem siebzehnten April neunzehnhundertfünfzig als historische Denkmäler eingetragen, was ihren Schutz und ihre Erhaltung für zukünftige Generationen gewährleistet.
Die Innentreppe aus dem siebzehnten Jahrhundert weist ein bemerkenswertes stereotomisches Design ohne sichtbare Stützpunkte auf, wobei sich die Bögen innerhalb eines quadratischen Grundrisses über zwei Ebenen gegenseitig abstützen.
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