Château de Herces, Berchères-sur-Vesgre, Neoklassizistisches Schloss in Berchères-sur-Vesgre, Frankreich.
Das Château de Herces ist ein Schloss in Neoklassizismus-Stil in Berchères-sur-Vesgre, das sich durch vier unterschiedliche Fassaden unter einem durchgehenden Gebälk auszeichnet. Eine quadratische Kuppel krönt die Ostseite des Gebäudes, während auf der Nordseite ein dreieckiger Giebel den Eingang markiert.
Das Schloss wurde 1772 nach Entwürfen des Architekten Jacques-Denis Antoine für Charles Robert Boutin errichtet, einen hohen Finanzbeamten. Boutin behielt das Anwesen bis 1791, danach wechselte der Besitz mehrfach.
Die Gärten zeigen eine Sammlung von Pflanzen aus verschiedenen Gegenden der Welt, angeordnet nach klassischen Grundsätzen der Gartengestaltung aus dem 18. Jahrhundert. Beim Spaziergang zwischen den grünen Flächen fallen antike Statuen auf, die das Erscheinungsbild der Anlage prägen.
Das Anwesen wird heute als Seminarveranstaltungsort mit elf Tagungsräumen und 59 Gästezimmern genutzt, wo auch verschiedene Aktivitäten wie Tennis, Fußball und Mountainbiking angeboten werden. Besucher sollten beachten, dass die Nutzung als Veranstaltungsort den Zugang manchmal einschränken kann.
Auf dem Anwesen steht ein denkmalgeschütztes historisches Gebäude, das als Molkerei und Taubenhaus genutzt wurde. Dieses Nebengebäude zeigt die landwirtschaftliche Vergangenheit des Gutes und bewahrt Details aus einer Zeit, als solche Bauten zum Alltag auf einem großen Anwesen gehörten.
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