Église Saint-Hilaire de Boissets, Mittelalterliche Kirche in Boissets, Frankreich.
Die Église Saint-Hilaire de Boissets ist ein Kirchenbau des 15. Jahrhunderts aus hellbraunem und grauem Bruchsteinmauerwerk mit einem einschiffigen Langhaus, das in einem flachen Chorabschluss mit kleinem viereckigem Anbau endet. Aus dem steilen Schindeldach erhebt sich ein viereckiger, schiefergedeckter Glockenturm mit Pyramidendach. Quadersteinstreben gliedern die Seitenwände, und die Hauptfassade hat eine Korbbogenpforte mit hellerem Steingewände.
Eine Kirche ist hier im 11. Jahrhundert bezeugt: Zwischen 1078 und 1099 schenkte Raoul, Herr von Civry, sie der Abtei Notre-Dame de Coulombs, die den Zehnten von Boissets bis zur Revolution mit dem Priorat Haute-Bruyère teilte. Die ältesten erhaltenen Teile stammen aus dem 15. Jahrhundert, der Glockenturm auf Holzkonstruktion aus dem 18. Jahrhundert. 1825 wurde sie zur Vikariatskapelle erhoben und am 6. März 1950 als Monument historique eingetragen.
Die Kirche trägt den Namen des heiligen Hilarius, doch ihr mittelalterlicher Zehnt wurde zwischen der Abtei Notre-Dame de Coulombs, der Raoul de Civry die Kirche zwischen 1078 und 1099 schenkte, und dem Priorat Haute-Bruyère bis zur Revolution geteilt. Im Inneren steht eine im Register Mérimée verzeichnete Statue, die als heilige Chrodechild oder heiliger Odo gedeutet wird.
Die Kirche ist nach Nordosten ausgerichtet: Die Haupttür sitzt im Giebel, der flache Chorabschluss liegt am gegenüberliegenden Ende, und der Glockenturm steht über dem Schiff. Da sie als Monument historique eingetragen ist, hängt der Zugang zum Inneren von der Nutzung durch die Pfarrei ab.
Der Glockenturm ruht auf einer Holzkonstruktion und stammt aus dem 18. Jahrhundert, während die ältesten Teile der Kirche auf das 15. Jahrhundert zurückgehen. Das Bauwerk wurde am 6. März 1950 als Monument historique eingetragen.
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