Château de Roussillon, Burg in Frankreich
Das Château de Roussillon ist eine Burg aus Stein auf einem Hügel in Saint-Pierre-Lafeuille, die vom 13. bis 15. Jahrhundert errichtet wurde. Das Gebäude besitzt drei Türme, einen zentralen Wohnblock, zwei Innenhöfe und einen trockenen Burggraben, der ehemals mit Wasser gefüllt war.
Das Schloss entstand wahrscheinlich auf den Resten einer Festung aus dem 8. Jahrhundert, die vom Herzog von Aquitanien erbaut wurde. Während des Hundertjährigen Krieges 1355 fiel es in englische Hände und wurde erst später wieder französisch, bevor es ab dem 18. Jahrhundert allmählich aufgegeben wurde.
Der Name Roussillon verweist auf die Familie, die das Schloss über Jahrhunderte bewohnte und prägte. Das Gebäude zeigt noch heute mittelalterliche Merkmale wie enge Fenster und Wehrgänge, die von der Lebensweise seiner Bewohner berichten.
Das Schloss liegt auf einem Hügel oberhalb des Dorfzentrums und ist über eine kleine Straße zu Fuß erreichbar, die hinter der Kirche beginnt. Ein großer Parkplatz an der Basis ermöglicht es, das Gelände bequem zu besuchen.
Im 16. Jahrhundert diente das Schloss als Treffpunkt für protestantische Versammlungen und zog Menschen an, die neue religiöse Ideen verfolgten. König Ludwig XIII. besuchte die Stätte 1632, was ihre dauerhafte Bedeutung in der französischen Landschaft unterstreicht.
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