Château des Rotoirs, Schloss aus dem 18. Jahrhundert in Saint-Aubin-sur-Gaillon, Frankreich.
Das Château des Rotoirs ist ein Schloss aus dem 18. Jahrhundert mit weißer Steinarchitektur, das in einem großen Park liegt. Die Anlage umfasst mehrere Nebengebäude und einen traditionellen Taubenschlag.
Das Anwesen ging im 16. Jahrhundert vom Geschlecht Coëtlogon in die Hände über und wurde 1637 an Pierre de Croismare verkauft. Dieser war ein Jagdgefährte von König Ludwig XIII. und prägte die Weiterentwicklung des Ortes.
Der Name Rotoirs stammt aus germanischen Wurzeln, die sich auf Orte beziehen, an denen Hanf verarbeitet wurde. Diese Herkunft verbindet den Ort mit einer langen Tradition der Handwerkstätigkeit in der Region.
Das Anwesen wird heute als Seminarort genutzt mit Übernachtungsräumen und Tagungsräumen für kleine oder große Gruppen. Besucher sollten sich vorher über die verfügbaren Bereiche und Öffnungszeiten informieren, da das Gelände primär für Veranstaltungen vorgesehen ist.
Eine Kapelle auf dem Gelände war dem Heiligen Ägidius gewidmet und zog über Jahrzehnte Pilger an. Bischöfe von Évreux leiteten dort bis 1940 jährliche Wallfahrten für Kinder der Umgebung.
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