Château du Vivier, Schloss in Frankreich
Das Schloss du Vivier ist ein Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert in Aubergenville mit einem rechteckigen Hauptbau, zwei seitlichen Pavillons und Wirtschaftsgebäuden um einen quadratischen Hof. Ein halbkreisförmiger Wasserbecken neben der Treppe verbindet den Hof mit einer schmalen Terrasse, die zum angrenzenden Park führt.
Das Anwesen wurde im 16. und 17. Jahrhundert als Teil eines größeren Lehns entwickelt und erhielt seine heutige Form im 18. Jahrhundert mit der Errichtung des Herrenhauses und seiner Nebengebäude. Im 20. Jahrhundert diente es als provisorisches Rathaus, bevor es in seinen heutigen gemischten Nutzungen als Verwaltungssitz und Kulturort umgewandelt wurde.
Das Schloss trägt seinen Namen von den Fischteichen und dem Taubenschlag, die früher zum Anwesen gehörten und das Leben auf dem Land im 18. Jahrhundert prägten. Heute nutzen Einwohner den Park für Spaziergänge und lokale Veranstaltungen, die das Gemeinschaftsleben der Stadt widerspiegeln.
Das Schloss befindet sich leicht zugänglich an der Grande Rue im Zentrum von Aubergenville und ist von Fußwegen umgeben, die zum Park führen. Der angrenzende Park bietet sanfte Hügel mit Wegen zum Erkunden und eignet sich besonders für ruhige Besuche oder Spaziergänge.
Das Schloss war der Wohnort von Hélène Berr, einer jungen Frau, die während des Zweiten Weltkriegs ein Tagebuch führte, das heute als wichtiges historisches Zeugnis bewahrt wird. Ihr Schicksal und ihre Aufzeichnungen verbinden das Gebäude unweigerlich mit einem bedeutsamen Kapitel der europäischen Geschichte.
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