Château de Bazoches-sur-Vesles, Mittelalterliche Burgruine in Bazoches-et-Saint-Thibaut, Frankreich.
Das Château de Bazoches-sur-Vesles ist eine ruinierte Festung aus dem 13. Jahrhundert, deren erhaltene trapezförmige Ringmauer aus sorgfältig gefügtem Kalkstein besteht. An der Westfront stehen noch drei Rundtürme von 6 Metern Durchmesser mit hohen Schießscharten. Von den einstigen Wohnbauten sind nur ein Zwillingsfenster aus dem 13. Jahrhundert nahe dem Nord-Eckturm und gewölbte Keller erhalten.
Die Burg entstand im 13. Jahrhundert als Befestigungsanlage der Region und wurde später als Bauernhof genutzt. Der Erste Weltkrieg beschädigte die Strukturen erheblich, da das Gelände in den Kampfzonen lag.
Das Haus Bazoches, ein jüngerer Zweig der Châtillon aus der Nachkommenschaft Milon de Bazoches' (gestorben vor 1087), stellte im 13. Jahrhundert drei Bischöfe des Bistums Soissons, darunter Jacques de Bazoches, der 1232 den Lehnseid von Nicolas de Bazoches für die Burg entgegennahm. Die Herrschaft unterstand zunächst den Erzbischöfen von Reims.
Die Reste stehen im Süden des Ortes Bazoches-sur-Vesles, nahe der Bahnlinie, im Département Aisne. Eingetragen sind nur die Reste der trapezförmigen Umfassungsmauer; die Anlage ist daher von außen zu sehen, auf unebenem, teils bewachsenem Boden. Die drei Rundtürme der Westfront haben 6 Meter Durchmesser.
Die Burg wurde 1858 von einem Bauern beschädigt und 1918 im Ersten Weltkrieg zerstört. Von den alten Wohngebäuden sind nur ein Zwillingsfenster aus dem 13. Jahrhundert nahe dem Nord-Eckturm und gewölbte Keller erhalten. Die drei Rundtürme an der Westfront haben 6 Meter Durchmesser und sind von hohen Schießscharten durchbrochen.
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