Château de la Petite Malmaison, Schloss im Empirestil in Rueil-Malmaison, Frankreich.
Das Château de la Petite Malmaison ist ein herrschaftliches Anwesen im Empire-Stil, das Louis-Martin Berthault und Barthélemy Vignon mit weißer Fassade entworfen haben. Der Komplex besteht aus dem Wohnhaus und einer großen Gewächshauskonstruktion aus Glas und Metall, die für die Zucht von Pflanzen aus tropischen Regionen bestimmt war.
Das Schloss entstand zwischen 1803 und 1805 als persönlicher Rückzugsort der Kaiserin Josephine, die sich darin der Zucht seltener botanischer Exemplare widmete. Der Bau fiel in eine Zeit großer gesellschaftlicher Veränderungen und zeigt, wie wohlhabende Personen ihre Macht durch prächtige Anwesen und seltene Sammlungen ausdrückten.
Das Anwesen war ein Ort, wo seltene Pflanzen aus fernen Ländern gezüchtet wurden und zeigt bis heute die Leidenschaft für exotische Botanik, die damals die Gesellschaft erfasste.
Das Gelände kann besichtigt werden und ist dann besonders zu besonderen Öffnungszeiten zugänglich, wenn Führungen angeboten werden. Der Ort lässt sich am besten an einem trockenen Tag erkunden, um die Architektur und die Anlagen vollständig genießen zu können.
Die Konstruktion mit Glas und Metall war damals innovativ und setzte neue Maßstäbe für moderne Gewächshäuser in Europa. Dies machte das Anwesen zu einem Ort, an dem neue bautechnische Methoden erprobt wurden, die später in vielen anderen Projekten Verwendung fanden.
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