Château de Vert-Mont, Historische Villa in Rueil-Malmaison, Frankreich
Das Château de Vert-Mont ist eine Villa im Stil Neues Louis XVI. in Rueil-Malmaison, um 1900 auf dem Kern eines Hauses von 1858 errichtet. Die helle Steinfassade trägt ein dunkelgraues Mansarddach, einen zurückgesetzten linken Flügel mit großer verglaster Bogenöffnung und einen Mittelrisalit mit Dreiecksgiebel. Eine Terrasse mit Balustrade liegt vor dem Erdgeschoss.
Gustave d'Eichthal bildete das Anwesen zwischen 1855 und 1858 aus von Bois-Préau abgetrennten Parzellen; um 1858 entstand ein erstes eingeschossiges Haus mit Flachdach, das 1870 durch einen Brand stark beschädigt wurde. Edward Tuck kaufte das Anwesen 1898, gab ihm den Namen Vert-Mont und ließ um 1900 das heutige Schloss im Stil Louis XVI auf dem alten Erdgeschoss errichten. Der Park ist seit dem 14. November 1994 als Monument historique eingetragen.
Edward Tuck gab dem Anwesen nach dem Kauf 1898 seinen heutigen Namen Vert-Mont. Das Badezimmer ist ganz mit Pflanzenmotiven auf venezianischer Fayence dekoriert, und vor 1910 kam ein Wintergarten namens „salle de verdure“ hinzu. Der Park umfasst Ställe, Gewächshäuser, eine Orangerie und ein ehemaliges Elektrizitätswerk in regionalistischen Stilen.
Das Gut umfasst heute nur noch 6 statt ursprünglich 12 Hektar und beherbergt die Fondation Tuck; der Zugang ist daher nicht der eines öffentlichen Museums. Der Park mit seiner Terrasse von Berthault ist seit dem 14. November 1994 als Monument historique eingetragen. Das Schloss liegt neben den Gütern Bois-Préau und Malmaison in Rueil-Malmaison.
In der Anfangszeit des 20. Jahrhunderts betrieb das Anwesen sein eigenes Elektrizitätswerk auf dem Gelände. Dieses technische Gebäude wurde später in ein Wächterpavilion umgewandelt und bleibt ein seltenes Beispiel privater Energieversorgung dieser Epoche.
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