Collégiale Notre-Dame, Gotische Kirche in Villeneuve-lès-Avignon, Frankreich.
Die Collégiale Notre-Dame ist ein Kirchengebäude im gotischen Stil mit charakteristischen spitzbongenarchen, Rippengewölben und Strebepfeilern, die die Struktur des Bauwerks prägen. Der Innenraum wird durch diese architektonischen Merkmale großzügig gestaltet und bietet Besuchern einen Blick auf religiöse Kunstwerke und einen angeschlossenen Kreuzgang.
Der Bau des Gebäudes begann im Jahr 1314 und wurde 1333 von Kardinal Arnaud de Via, dem Neffen von Papst Johannes XXII., geweiht. Die zusätzliche Errichtung eines Glockenturms im Jahr 1362 markierte eine weitere Entwicklung des Komplexes und festigte seine Bedeutung in der Region.
Die Kirche war während der Zeit des Papsttums in Avignon ein wichtiger Ort für hochrangige kirchliche Würdenträger, und ihre Ausstattung zeigt die künstlerische Sorgfalt, die man damals für solch bedeutende Gebäude aufbrachte. Besucher können heute noch an vielen Details der Innenausstattung ablesen, wie eng dieses Gotteshaus mit den politischen und religiösen Machtverhältnissen jener Epoche verknüpft war.
Das Gebäude befindet sich in der Nähe des Rhône-Tals und ist täglich für Besucher zugänglich, die das Innere und den Kreuzgang erkunden können. Es ist hilfreich, Zeit einzuplanen, um sowohl die architektonischen Details als auch die Kunstwerke ausreichend zu würdigen.
Der Glockenturm, der 1362 hinzugefügt wurde, erhebt sich über dem Rhône-Tal und prägt mit seiner Silhouette das Bild der Stadt. Seine Höhe und Sichtbarkeit aus der Ferne machen ihn zu einem erkennbaren Wahrzeichen der Gegend.
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