Villeneuve-lès-Avignon, Mittelalterliche Kommune in Gard, Frankreich
Villeneuve-lès-Avignon ist eine Gemeinde an der westlichen Uferseite der Rhône und blickt von dort auf die gegenüberliegende Stadt Avignon. Die Landschaft wird von alten Steinhäusern und einem Netzwerk aus schmalen Straßen geprägt, die sich durch das Stadtzentrum ziehen.
Der Ort entstand im 14. Jahrhundert, als hochrangige Kirchenvertreter dort ihre Wohnhäuser bauten, während sich das Papsttum in dem nahegelegenen Avignon niederließ. Diese Expansion führte dazu, dass sich die Bevölkerung schnell vermehrte und der Ort an strategischer Bedeutung gewann.
Die Altstadt bewahrt das Andenken an die Zeit der päpstlichen Residenzen mit ihren eleganten Steinhäusern und engen Gassen, die von Besuchern heute noch durchwandert werden können. Diese gebaute Umgebung erzählt von der Bedeutung des Ortes als Fluchtpunkt für hochrangige kirchliche Persönlichkeiten während des Schismas.
Der Ort ist leicht zu Fuß zu erkunden, da alle Hauptattraktionen und das Stadtzentrum innerhalb kurzer Wege erreichbar sind. Bequeme Wege führen hinauf zum Fort Saint-André und zum Turm Philippe-le-Bel, wobei festes Schuhwerk empfohlen wird.
Der Philippe-le-Bel-Turm steht auf einem felsigen Hügel zwischen den beiden Ufern und markiert den ehemals festen Punkt, von dem aus die alte Benézet-Brücke in Richtung Avignon führte. Dieser Turm ist heute ein stilles Zeugnis der einstigen Verbindung zwischen den beiden Uferstädten.
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