Stadtmauer von Avignon, Mittelalterliche Befestigung in Avignon, Frankreich
Die Mauern von Avignon sind eine Befestigungsanlage aus Stein, die die historische Altstadt umschließt und aus hohen Türmen sowie defensiven Strukturen besteht. Die Anlage ist begehbar und bietet verschiedene Zugänge zur ummauerten Stadt und zu den umliegenden Bereichen.
Die Befestigung wurde nach 1357 unter Papst Innozenz VI. während des Hundertjährigen Krieges errichtet, um die Stadt vor Söldnerangriffen zu schützen. Diese Baumaßnahmen entstanden in einer Zeit, als Avignon von außen bedroht war und eine starke Verteidigungslinie benötigte.
Die Mauern sind Teil von Avignons Identität und prägen bis heute das Stadtbild, während sie als Grenze zwischen der historischen Altstadt und der modernen Umgebung fungieren. Einheimische und Besucher nehmen diese Struktur als natürlichen Bezugsrahmen wahr, der die mittelalterliche Vergangenheit in den Alltag integriert.
Die Mauern sind tagsüber frei begehbar, wobei es mehrere Zugangspunkte zur ummauerten Stadt gibt. Je nach Wetterlage und Besuchszeit können bestimmte Abschnitte besser erreichbar sein als andere.
Im 19. Jahrhundert wurden Schleusentor in die Mauern eingebaut, um die Stadt vor Überschwemmungen des Flusses Rhône zu schützen. Diese praktischen Anpassungen zeigen, wie die mittelalterliche Struktur an neue Anforderungen angepasst wurde.
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