Avignon, Mittelalterliche Stadt in Vaucluse, Frankreich
Die Stadt am Ufer der Rhône wird von einer steinernen Stadtmauer mit 39 Türmen und sieben Haupttoren umschlossen, die den historischen Kern schützt. Innerhalb dieser Mauern erstrecken sich enge Gassen mit alten Häusern, Plätzen und Kirchen, während außerhalb moderne Viertel und Brücken die Verbindung zur Umgebung herstellen.
Im 14. Jahrhundert verließen die Päpste Rom und ließen sich hier für mehrere Jahrzehnte nieder, was den Bau eines großen Palastes und die Befestigung der Stadt auslöste. Nach ihrer Rückkehr nach Rom blieb die Stadt ein wichtiges Zentrum, bis Frankreich sie im 18. Jahrhundert endgültig annektierte.
Im Juli verwandelt sich die Stadt für mehrere Wochen in eine offene Theaterbühne, wo Aufführungen in Höfen, Kirchen und auf öffentlichen Plätzen stattfinden. Besucher erleben während dieser Zeit eine Stadt, in der sich Einheimische und Künstler auf den Straßen mischen und die Gassen bis spät in die Nacht belebt bleiben.
Ein Bahnhof außerhalb der Altstadt bietet schnelle Verbindungen nach Paris und anderen größeren Städten, während ein lokales Busnetz das Zentrum mit den umliegenden Vierteln verbindet. Besucher können die Altstadt zu Fuß erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten innerhalb der Stadtmauer nah beieinander liegen.
Eine alte Brücke endet mitten im Fluss, nachdem Hochwasser im 17. Jahrhundert mehrere Bögen zerstört und nur vier der ursprünglichen Abschnitte stehen gelassen haben. Heute führt kein Weg mehr hinüber, doch Besucher können auf die Brücke gehen und vom letzten Bogen aus auf das Wasser und die gegenüberliegende Stadt blicken.
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