Papstpalast, Papstpalast in Avignon, Frankreich
Der Palais des Papes ist ein mittelalterlicher päpstlicher Palast, Museum und Festung in Avignon, der sich über mehrere Ebenen und Flügel erstreckt. Die Anlage umfasst Wachtürme, Wehrgänge, Privatgemächer, Kapellen und große Audienzsäle, deren Steinmauern Jahrhunderte überdauert haben.
Papst Clemens V. verlegte 1309 den päpstlichen Hof hierher und machte die Stadt zum Sitz der Christenheit. Sieben Päpste regierten von hier bis zur Rückkehr nach Rom im Jahr 1377, während der Bau in mehreren Phasen unter verschiedenen Pontifikaten vollendet wurde.
Der Name verbindet weltliche Macht mit geistlicher Autorität, beide sichtbar in den hohen Wänden und den Sälen, die einst Könige und Kardinäle empfingen. Heute nutzen Besucher dieselben Höfe und Galerien, um zwischen Ausstellungen und Veranstaltungen zu wechseln.
Der Eingang liegt im Zentrum von Avignon und führt in weitläufige Räume, die oft über steile Treppen und schmale Gänge verbunden sind. Wer Schwierigkeiten mit Stufen hat, sollte sich vorab über zugängliche Routen informieren.
Eine schmale Geheimtreppe verbindet die päpstlichen Privaträume direkt mit der Kapelle, sodass der Pontifex unbemerkt zur Messe gelangen konnte. Unter den Fresken in einigen Kammern verbergen sich ältere Malschichten, die erst bei Restaurierungen wieder sichtbar wurden.
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