Château de Chambonas, Mittelalterliche Burg in Chambonas, Frankreich.
Das Château de Chambonas ist ein Schloss aus dem Mittelalter, das auf einer felsigen Erhebung über dem Fluss Chassezac in der Region Ardèche steht. Es verfügt über fünf Türme mit glasierten Dächern und zeigt die verschiedenen Bauphasen durch sein Aussehen.
Bereits im 11. Jahrhundert stand hier ein Turm, der später als umgebauter Nordturm in den Bau einbezogen wurde. Das Land war ein kirchliches Lehen des Bischofs von Uzès, der es dem Abt von Saint-Gilles schenkte; ein Ritter von La Garde-Guérin sollte die Furt überwachen und wurde erster Herr von Chambonas. Die Familie behielt das Gut bis 1808, als der Marquis de Chanaleilles es von Charles de La Garde de Chambonas kaufte, der durch Spiel ruiniert war. Das feste Haus des 15. Jahrhunderts erhielt während der Religionskriege des 16. Jahrhunderts zusätzliche Türme und Maschikulis.
Der Name Chambonas geht auf den Ritter von La Garde-Guérin zurück, der die Furt über den Chassezac bewachen sollte und dessen Familie das Gut bis 1808 behielt. Die Gärten im französischen Stil und die Terrassen werden traditionell Le Nôtre oder seinen Schülern zugeschrieben; Quellen eine halbe Meile entfernt speisten die Brunnen.
Das Schloss ist in Privatbesitz und Besuche sind nur nach vorheriger Vereinbarung möglich, daher sollte man sich vorher erkundigen. Der beste Weg ist, telefonisch oder schriftlich Kontakt aufzunehmen, um einen passenden Besuchstermin zu arrangieren.
Der im Lauf der Jahrhunderte umgebaute Nordturm soll einen bereits im 11. Jahrhundert an dieser Stelle errichteten Turm einschließen und wäre damit der älteste erhaltene Teil des Baus. Im Innern sind ein Salon, ein kleiner Salon und ein italienischer Salon erhalten; die Innentreppe und drei Salons wurden 1963 als Monument historique eingetragen.
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