Cloître des Carmes, Romanisches Kloster in Avignon, Frankreich.
Das Cloître des Carmes ist ein Kloster in Avignon mit Kreuzgängen aus Stein, die von gerundeten Bögen geprägt sind und um einen zentralen Hof angeordnet. Die Räume zeigen typische Merkmale romanischer Architektur mit einem Kapitelsaal, dessen Gewölbe die handwerkliche Geschicklichkeit der Erbauer deutlich macht.
Die Karmeliter kamen 1267 nach Avignon und errichteten dieses Kloster außerhalb der damaligen Stadtmauern. Das Gebäude entwickelte sich über die Jahrhunderte hinweg, wobei seine ursprüngliche Struktur trotz der städtischen Entwicklung um es herum bewahrt blieb.
Das Kloster dient heute als Schauplatz für Aufführungen und künstlerische Veranstaltungen, die die alten Gänge mit neuem Leben füllen. Menschen nutzen den Innenhof und die Arkaden für kulturelle Events und schaffen so eine Verbindung zwischen Geschichte und Gegenwart.
Man betritt das Kloster durch einen Eingang an der Place des Carmes; eine alte Tür von der Rue Carreterie bietet einen zweiten Zugangspunkt. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen, da man durch Steinböden und über unebenes Gelände geht.
Der Hof wurde über Jahrhunderte von Wohngebäuden umgeben, die unbeabsichtigt als Schutzschicht gegen Verfall dienten. Diese enge städtische Nachbarschaft ist heute noch sichtbar und prägt das unmittelbare Umfeld des Klosters.
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