Cour des Fermes, courtyard in Paris, France
Die Cour des Fermes ist eine schmale Passage im 1. Arrondissement von Paris, die etwa 9 Meter breit und 72 Meter lang ist und zwischen der Rue du Louvre und der Rue du Bouloi verläuft. Entlang ihrer Länge stehen alte Gebäude mit einfacher, funktionaler Architektur und Details wie Steinmetzarbeiten und kleine Fenster, die verschiedene historische Perioden widerspiegeln.
Die Passage entstand als Teil von Palais und privaten Häusern aus früheren Zeiten, darunter das Haus, in dem Königin Jeanne d'Albret 1572 starb. Im Jahr 1756 wurde sie Sitz des Ferme générale, der königlichen Steuerbehörde, bis diese 1789 aufgelöst wurde.
Der Name "Cour des Fermes" erinnert an die Steuerbehörde, die hier einst tätig war. Die enge Passage mit ihren alten Steinen und funktionalen Gebäuden zeigt heute noch, wie Pariser diesen Ort nutzten, um ihre Geschäfte abzuwickeln und sich zu begegnen.
Die Passage ist leicht zugänglich und verbindet zwei wichtige Straßen des Viertels miteinander, was sie zu einem praktischen Weg durch das Zentrum macht. Der beste Weg, um die Details zu bemerken, ist, langsam zu gehen und die Steinfassaden sowie die architektonischen Merkmale zu beobachten.
Eines der Eingänge ist mit Atlanten-Figuren verziert, die als Stützen die Fassade tragen und einen seltenen architektonischen Schmuck darstellen. Diese Statuen sind ein unerwartetes Detail in einer ansonsten schlichten, funktionalen Passage.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.