Convent of the Ursulines of Montpellier, Historisches Kloster in Montpellier, Frankreich
Das Kloster der Ursulinen in Montpellier ist ein denkmalgeschütztes Gebäude an der Boulevard Louis Blanc mit Architektur aus mehreren Epochen. Das Bauwerk vereint Elemente aus seiner ursprünglichen Gründungszeit mit Umbauten aus späteren Jahrhunderten.
Das Kloster wurde im 14. Jahrhundert gegründet und erfuhr Mitte des 17. Jahrhunderts eine grundlegende Umgestaltung, als Ursulinen-Schwestern dort eintrafen. Die Institution durchlebte danach mehrere Phasen unterschiedlicher Nutzung, die die politischen und sozialen Umwälzungen Frankreichs widerspiegelten.
Das Kloster war über Jahrhunderte hinweg ein Ort der Mädchenausbildung und prägt das Stadtbild mit seiner Präsenz als Zeugnis religiöser und sozialer Strukturen. Heute zeigen die Räume und Strukturen, wie sich die Funktionen des Gebäudes im Laufe der Zeit wandelten und verschiedene Zwecke erfüllten.
Das Gebäude liegt zentral in Montpellier und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen. Heute beherbergt es ein Tanzkulturzentrum, das regelmäßig für Besucher zugänglich ist und moderne künstlerische Aktivitäten zeigt.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Gebäude von der Gestapo als Verhörort missbraucht, was eine der dunkelsten Episoden seiner Existenz darstellt. Diese düstere Nutzungsphase zeigt, wie auch sakrale Orte in Zeiten politischer Unterdrückung zweckentfremdet wurden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.